Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

seit dem Ausbruch des Virus Mitte Dezember in Vuhan/China häufen und verdichten sich die Informationen und Angaben über sowohl in der Presse, in Funk und Fernsehen sowie auch über alle amtliche, offiziellen und nicht-offiziellen Stellen. Es ist mir daher wichtig, Sie aus Sicht der Gemeindeverwaltung über die unserer Meinung nach wichtigsten Themen zu unterrichten.

 

Corona Warn App

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Die Corona-Warn-App hilft festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können Infektionsketten schneller unterbrochen werden. Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store >> und bei Google Play >> zum Download erhältlich.

 

 

 Aktuell gibt(gab) es im Kreis Biberach 627 bestätigte Infektionen.                                     Davon sind 581 Personen wieder genesen, 12 Personen gelten noch als krank. 
 In der Vergangenheit gab es auch einen bestätigten Fall in Moosburg, der aber wieder genesen ist.                                       

 (Quelle Kreisgesundheitsamt: Stand, 09. Juli 2020, 16:00 Uhr)

 

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Informationen zum Virus/zur Erkrankung und den Anzeichen:

Name:             SARS-CoV-2 „Coronavirus“, auch „Covid-19“ für die Lungenerkrankung

Anzeichen:    Husten, Schnupfen, Halskratzen, Fieber

 

Inkubationszeit:

14 Tage; Übertragung möglich bei engem Kontakt (z. B. häuslichem oder pflegerischen Kontakt) über Tröpfchen, Körpersekrete und Ausscheidungen

Gefahren:

Es bestehen gewisse Gefahren für Menschen mit geschwächtem oder schwachem Immunsystem (insbesondere Kleinkinder und ältere Menschen) sowie für Menschen mit Vorerkrankungen; für den überwiegenden Anteil der Bevölkerung bestehen keine besonderen Gefahren.

Corona Verordnung des Landes Baden Würtemberg

Die aktuelle Fassung der Voerordung

FAQ - Fragen und Antworten zur Verordnung

Neufassung der Verordnung (Gültigkeit ab 1.Juli 2020)

    Hier die wesentlichen Änderungen ab 1. Juli:

  • Ab dem 1. Juli dürfen sich im öffentlichen Raum nun genau wie im privaten Raum 20 Personen treffen. Die neue Verordnung unterscheidet dann nicht mehr zwischen privaten und öffentlichen Räumen. Die Regelungen dazu finden Sie jetzt in Paragraf 9.
  • Ab dem 1. Juli ist bei privaten Veranstaltungen mit nicht mehr als 100 Teilnehmenden kein Hygienekonzept wie in Paragraf 5 gefordert mehr nötig. Dies gilt etwa für Geburtstags- oder Hochzeitsfeiern, Taufen und Familienfeiern. Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zu dem Thema.
  • Ab dem 1. Juli sind Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen möglich, wenn den Teilnehmenden für die gesamte Dauer der Veranstaltung feste Sitzplätze zugewiesen werden und die Veranstaltung einem im Vorhinein festgelegten Programm folgt. Also etwa Kulturveranstaltungen, Vereinstreffen oder Mitarbeiterversammlungen.
  • Ab dem 1. August sind Veranstaltungen mit weniger als 500 Personen wieder erlaubt.
  • Untersagt sind weiterhin Tanzveranstaltungen mit Ausnahme von Tanzaufführungen sowie Tanzunterricht und -proben.
  • Bis zum 31. Oktober sind Veranstaltungen mit über 500 Teilnehmenden weiter untersagt.
  • Clubs und Diskotheken dürfen weiterhin nicht öffnen. Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen sowie jede sonstige Ausübung des Prostitutionsgewerbes im Sinne von § 2 Absatz 3 des Prostituiertenschutzgesetzes bleiben ebenfalls untersagt.
  • Abstandsregelungen und Maskenpflicht bleiben bestehen.
  • Folgende Verordnungen sollen ab dem 1. Juli entfallen. Hier gelten dann die in der neuen Corona-Verordnung festgelegten Regelungen.
    • Einzelhandel

    • Vergnügungsstätten

    • Kosmetik und medizinische Fußpflege

    • Beherbergungsbetriebe

    • Freizeitparks

    • Gaststätten

    • Bordgastronomie

    • Veranstaltungen

    • Private Veranstaltungen

    • Indoor-Freizeitaktivitäten

    • Maskenpflicht in Praxen

    • Berufsbildung

    • Gottesdienste

    • Weiterbildung

 

 

Empfehlungen und Handlungshinweise:

  • Bei Personen, die nicht in einem Risikogebiet waren und keinen Kontakt zu einem am neuartigen Coronavirus Erkrankten hatten, sind keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen nötig.
  • Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren, sollten – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und vorläufig zu Hause bleiben.
  • Personen, die in einem Risikogebiet waren und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall, u.a. bekommen, vermeiden alle nicht notwendigen Kontakte und bleiben zu Hause. Diese Personen setzen sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung oder nehmen Kontakt mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116117 auf.
  • Personen, die während ihres Aufenthalts in einem Risikogebiet oder innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatten, kontaktieren umgehend das örtlich zuständige Gesundheitsamt. Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen.


Hygienehinweise:

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (zirka ein bis zwei Meter) nach Ansicht des Robert-Koch-Instituts auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

 

Zuständigkeiten und Möglichkeiten der Gemeinde als Ortspolizeibehörde

Die Gemeinden sind für die Anordnung von Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz (IFSG) zuständig. Diese werden nur ergriffen, wenn Tatsachen festgestellt wurden, die zum Auftreten von übertragbaren Krankheiten führen können und können z. B. Schutzmaßnahmen (Isolierung, Bobachtung, Quarantäne) oder die Absage von Veranstaltungen und Schießung von Einrichtungen beinhalten.

Die Gemeinden sind jedoch auch Ansprechpartner für Fragen, Hilfeleistungen, Koordination sowie weitere Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen.

 

 

Bürgertelefon des Kreisgesundheitsamts Biberach:

Haben Sie Fragen zum Coronavirus? Von 8 bis 16 Uhr, täglich auch am Wochenende, erreichen Sie  das Kreisgesundheitsamt unter Telefon 07351 52-7070.

 

Weitere Informationsquellen:

 

Anmerkung: Infektionszahlen können aufgrund unterschiedlicher Aktualisierungszeitpukte abweichen.

 


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